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| Unterschiede zwischen
Kennzeichen |
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| Grünes
Nummernschild |
Bei landwirtschaftliche
Betriebe können Schlepper steuerfrei auf ein grünes Nummernschild
angemeldet werden. Zudem können auch die Anhänger über
das grüne Nummernschild laufen und sind daher zulassungsfrei.
Wenn man selbst keinen landwirtschaftlichen Betrieb besitzt, kann
man den Schlepper auch über einen bekannten oder befreundeten
Landwirt zulassen. Der Halter muss nicht unbedingt der Besitzer
des Schleppers sein.
Der in der Landwirtschaft geforderte Überrollbügel wird
nicht beim TÜV kontrolliert, sondern von der Berufsgenossenschaft.
Dort kann man allerdings angeben, dass der Schlepper ausschließlich
für Hobbyzwecke eingesetzt wird, da er dann keinen Überrollbügel
benötigt. |
Vorteile:
-> steuerfrei
-> zulassungsfrei für Anhänger
-> Halter muss nicht Besitzer des Schleppers sein |
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Nachteile:
-> gilt nur für landwirtschaftliche Zwecke
(nicht für Oldtimertreffen)
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| Schwarzes
Nummernschild |
| Das schwarze
Nummernschild ist eine normale Zulassung und daher nicht Steuerfrei.
Jeder mitgeführte Anhänger muss seperat Zulassung, TÜV
und Versicherung haben, er kann nicht als Folgefahrzeug mit gleichem
Nummernschild wie das Zugfahrzeug mitgeführt werden. Versicherungskosten
für einen Anhänger mit schwarzem Nummernschild liegen
bei ca. 30 Euro pro Jahr. Ein grünes Kennzeichen am Anhänger
und ein schwarzes Kennzeichen am Schlepper ist nicht zulässig,
umgekehrt allerdings schon. |
Vorteile:
-> ist immer Zulässig, umabhängig vom Verwendungszweck |
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Nachteile:
-> teurer als Grünes Kennzeichen
-> Anhänger müssen eigene Zulassung,
TÜV und Versicherung haben
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| Rote Wechselkennzeichen
für Oldtimer |
| Mit diesem
Kennzeichen kann man bis zu 10 Fahrzeuge, die älter als 25
Jahre sind, TÜV frei fahren. Für die Verkehrssicherheit
des Fahrzeuges ist man selbst verantwortlich. Steuer und Versicherung
ist höher als bei einer normalen Zulassung und rechnen sich
daher meist nur bei mehreren Oldtimern. Man darf immer nur ein Fahrzeug
mit dem Kennzeichen auf öffentlichen Straßen bewegen.
Alle Fahrzeuge, die mit dem Kennzeichen gefahren werden sollen,
müssen vorher angegeben werden. Zum Erhalt eines Wechselkennzeichens
ist ein polizeiliches Führungszeugnis erforderlich. |
Vorteile:
-> gilt für bis zu 10 Oldtimern
-> keine TÜV-Abnahme der Fahrzeuge notwendig |
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Nachteile:
-> Steuern und Versicherung sind teuer
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| Rote Überführungskennzeichen |
| Rote Überführungskennzeichen
sind nur für Probe- und Überführungsfahrten zulässig,
demnach darf man damit nur zu einem Oldtimertreffen fahren, wenn
man den Schlepper dort verkaufen will. |
Vorteile:
-> keinem Fahrzeug fest zugeordnet |
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Nachteile:
-> nur für Probe- und Überführungsfahrten
zulässig
-> nur für gewerbliche Zwecke
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| Saisonkennzeichen |
Mit dem Saisonkennzeichen
wird der Schlepper nur für bestimmte, vorher festzulegende
Monate im Jahr zugelassen. Diese werden auf dem Nummernschild eingeprägt.
In der anderen Zeit gilt das Fahrzeug als abgemeldet und darf nicht
auf öffentlichen Straßen bewegt werden. Man spart für
diese Monate Steuer und Versicherung.
Die Betriebszeit für ein Saisonkennzeichen liegt bei mindestens
zwei Monate und höchstens elf Monate im Jahr. |
Vorteile:
-> die alljährlichen An- und Abmeldungen entfallen
-> Steuer und Versicherung sind günstiger als
bei einer Ganzjahreszulassung |
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