Geschichte
1925 produzierten die Brüder Kramer in Gutmadingen die ersten
Motormäher in Deutschland. Diese Maschinen revolutionierten seinerzeit
die Landwirtschaft verhalfen Kramer zum Aufstieg. Während der
DLG-Austellung 1927 wurden alleine 250 Motormäher verkauft. Der
Vierradmäher 1932 stellt zugleich den ersten Kleintaktor von
Kramer dar. 1934 wurde Produktionsmenge durch Einführung der
Fließbandfertigung gewaltig gesteigert. Bereits 1939 wurde der
10.000ste Kramer verkauft. Kriegsbedingt wird die Produktion von Traktoren
1942 eingestellt und nach Kriegsende wieder aufgenommen. 1952 wird
der Hauptsitz des Unternehmens nach Überlingen am Bodensee verlegt.
Ab 1958 wurden zudem Industrie- und Baumaschinen von Kramer gefertigt.
1968 präsentiert Kramer den ersten deutschen Lader mit Allradantrieb
und gleich großen Rädern. Ab 1973 verlagert Kramer seinen
Produktionsschwerpunkt auf Baumaschinen und stellt die Traktorenproduktion
1974 komplett ein.
Typen / Modelle (Beispiele)
Kramer KB 150
Bauzeit: 1957 bis 1958
Stückzahl: 184 Exemplare
Leistung: 15 PS
Getriebe: 5 Vorwärts- und 1 Rückwärtsgang
Gewicht: 1060 kg
Kramer KL 180
Bauzeit: 1957 bis 1958
Stückzahl: 796 Exemplare
Leistung: 18 PS
Getriebe: 5 Vorwärts- und 1 Rückwärtsgang
Gewicht: 1150 kg
Kramer KL 300
Bauzeit: 1960 bis 1968
Stückzahl: 5.005 Exemplare
Leistung: 28 PS
Getriebe: 10 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgang
Gewicht: 1570 kg
Kramer KL 550
Bauzeit: 1962 bis 1965
Stückzahl: 62 Exemplare
Leistung: 55 PS
Getriebe: 8 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgänge
Gewicht: 2300 kg
Kramer KL 260
Bauzeit: 1968 bis 1969
Stückzahl: 152 Exemplare
Leistung: 24 PS
Getriebe: 5 Vorwärts- und 1 Rückwärtsgang
Gewicht: 1745 kg
Kramer KL 450
Bauzeit: 1967 bis 1970
Stückzahl: 1085 Exemplare
Leistung: 45 PS
Getriebe: 10 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge
Gewicht: 2150 kg
Kramer KL 600
Bauzeit: 1967 bis 1970
Stückzahl: 247 Exemplare
Leistung: 60 PS
Getriebe: 12 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge
Gewicht: 2700 kg