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Fahr Oldtimer Traktoren und Schlepper
Geschichte
Die Maschinenfabrik Fahr wurde 1870 von Johann Georg Fahr in Gottmadingen
gegründet. Ab 1938 begann man mit der Produktion von Traktoren.
Die Motoren stammten überwiegend von Güldner und Deutz.
Der erste Fahr Schlepper war der F 22 mit einem 22 PS Deutz-Motor.
Während der Kriegsjahre wurden bei Fahr nur Holzgastraktoren
gefertigt. Nach Kriegsende wurden wieder Traktoren mit Diesel-Motoren
produziert. Auf der DLG-Ausstellung 1951 präsentierte Fahr den
ersten deutschen selbstfahrenden Mähdrescher. Mitte der Fünfziger
Jahre bot Fahr eine breite Traktorenpalette von 12 bis 60 PS an. 1958
wird eine Kooperation mit Güldner über die Produktion von
Traktoren vereinbart und ein Jahr später stellen beide Hersteller
die Europa-Reihe vor, die technisch weitgehend baugleich waren. 1961
erwirbt die Deutz AG 25% der Fahr-Aktien. Ein Jahr später wird
bei Fahr die Fertigung von Traktoren eingestellt. 1968 erwarb Deutz
eine Mehrheitsbeteiligung an Fahr und 1969 übernimmt Deutz den
Mähdrescherhersteller Ködel & Böhm, in dessen Werk
ab 1970 Maschinen unter der Marke Fahr hergestellt werden. Die verbleibenden
Fahr-Aktien übernimmt Deutz 1975 und ab 1977 wird Fahr komplett
in den Deutz-Konzern eingegliedert und läuft seitdem unter dem
Namen Deutz-Fahr. Neben Traktoren baute Fahr vor allem Mähdrescher,
Ballenpressen und andere landwirtschaftliche Maschinen.
Typen / Modelle (Beispiele)
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